Die resultierenden Symptome einer Überbelastung von Kiefergelenk und Kaumuskulatur äußern sich vielfältig, sie reichen von Verspannungen über Entzündungen bis hin zu Veränderungen in der Gesichtsphysiognomie. Die Kiefergelenk-Therapie bedient sich vielfältiger Methoden, um Ihr Kiefergelenk zu beruhigen und Ungleichgewichte auszugleichen.

Sie können ein Haar zwischen den Zähnen tasten, was bedeutet, dass Sie Erhöhungen von ca. einem 1/400stel Millimeter differenzieren können. Diese Höchstleistung an Präzision ist empfindlich für Störungen aller Art.

 

Die Therapie solcher Kiefergelenks- und Muskelprobleme umfasst im Wesentlichen drei Ansatzpunkte:

 

Entlastung und Entspannung kann durch den Einsatz von überwiegend nachts und in Stresssituationen getragenen Aufbissbehelfen (Knirscherschiene) erzielt werden.
Parallel sollte eine ergänzende Therapie durch speziell geschulte Physiotherapeuten erfolgen.

Medikamentöse Akuttherapie von massiven Schmerzzuständen, kann als Erst- oder Begleittherapie indiziert sein.

Kaufunktionelle Störungen können einerseits zu starken Schädigungen der Zahnhartsubstanz und im Extremfall bis zu Zahnwanderungen führen und andererseits eine erhebliche Beeinträchtigung des Wohlbefindens auslösen.
Häufig sind extreme Verspannungszustände im Halswirbelsäulen-Bereich oder im Kopfbereich die Folge oder auch im Umkehrfall Auslöser für solche Beschwerden. Daher ist die Zusammenarbeit verschiedener medizinischer Fachgebiete notwendig.